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Freie Fahrt bis Grana Der Radweg kann ab sofort zwischen Weickelsdorf und Grana befahren werden. Knapp 11 Kilometer asphaltierte Bahn auf der einstigen Gleisstrecke . Weickelsdorf (21.09.2012). Es hat sich gelohnt, aus der ehemaligen Bahntrasse von Camburg bis Zeitz einen Radweg zu machen. Da sind sich die Teilnehmer der Eröffnung der Strecke von Weickelsdorf (Stadt Osterfeld) bis nach Grana (Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer Forst) einig. Manche von ihnen sind gestern extra mit ihrem Rad gekommen, um den Weg gleich zu testen. Doch bevor die Verbandsgemeindebürgermeisterin Manuela Hartung (parteilos) diesen freigibt, erinnert sie an die Geschichte. Bereits 2005 wurde die Idee geboren, aus der Schienenstrecke einen Radweg zu machen. Den Anschub übernahm die damalige Bürgermeisterin von Droyßig Ria Theil. Die Seniorin ist auch zur Eröffnung gekommen. Bis 2010 seien die ersten Voraussetzungen für die Durchführung des Bauvorhabens geschaffen worden. Bis dahin wurde auch der  Förderverein für den Rad- und Wanderweg gegründet, erinnert Hartung. Dieser wickelte den Kauf für die Verbandsgemeinde im Mai 2010 ab. Anschließend brauchten sie Fördermittel für den Umbau und stellten einen Antrag an das Landesverwaltungsamt. Auch das Amt unterstützte die Ideen. 640.000 Euro erhielt die Verbandsgemeinde, das sind 80 Prozent der Gesamtsumme. Trotzdem musste die Verbandsgemeinde 160.000 Euro als Eigenmittel zur Verfügung stellen. Die Ausführungsplanung von einem Ingenieurbüro aus Weißenfels ist umgesetzt worden. Die Baufirma Max Bögl machte zügig seit Juni aus der Bahnstrecke einen gut befahrbaren Radweg. "Wegweiser und Schautafel sowie Ruhepunkte werden noch folgen", sagt die Bürgermeisterin und gibt den 10,6 Kilometer langen Weg mit einer Ausbaubreite von zwei Metern frei. Darüber freut sich auch Dieter Engelhardt, der bei der Eröffnung den Landrat des Burgenlandkreises vertritt. "Es ist jetzt ihr Radweg", sagt er. Der werde schon angenommen, damit könne der Tourismus von Thüringen bis Leipzig per Rad weiter entwickelt werden. Thomas Böhm, Wirtschaftsamtsleiter des Bürgenlandkreises, sieht den Radweg als Gemeinschaftsaufgabe von Landkreis, Förderverein und den Verbandsgemeinden Wethautal und Droyßiger-Zeitzer Forst sowie den einzelnen Gemeinden, die ihre Eigenanteile leisten müssen. "Man lernt den Burgenlandkreis auf diesem Weg einmal anders kennen", meint er. Noch in diesem Jahr soll der Radweg bis Osterfeld fertig werden. Und aus wirtschaftlicher Sicht, so meint er, werden sicher einige Anwohner auch Geld verdienen können. Schließlich möchten die Touristen unterwegs essen, trinken und vielleicht werden sie auch eine Übernachtung benötigen. Quelle: Karin Großmann in der Mitteldeutschen Zeitung, Zeitzer Zeitung vom 22.09.2012.
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